Über mich

Schon seit meiner Jugend interessierten mich Kulturgeschichte, Spiritualität und Heilkunst.
Ich verweigerte mich der Konfirmation (auch wenn ich damit die üblichen Geldgeschenke ausschlug) und suchte eigene Wege.
Dabei stieß ich immer wieder auf meine eigene Familiengeschichte, auch wenn das alte Heil-Wissen meiner Urgroßeltern durch die Wirren des 2. Weltkrieges nicht mehr bewusst weitergegeben wurde. Ich lernte die Zeichen, die ich mein ganzes Leben hindurch wiederholt erhalten habe zu deuten und erfuhr oft erst im Nachhinein, dass ich grade wie meine Urgroßmutter, die ich nie persönlich kennenlernen konnte, agierte. Sie besprach einst Warzen und andere Krankheiten im Hinterzimmer der Apotheke ihres Mannes in Hirschberg (heute Jelina Gora).
  Ich experimentierte noch während der Schulzeit mit ätherischen Ölen und Kräutern, rührte Naturkosmetik an, räucherte und widmete mich Themen rund um alte Kräuterweiblein und Hexen.

 

Um mehr über meine Themen zu erfahren studierte ich Medizingeschichte, Archäologie und Psychologie. Ich war danach immer irgendwo im medizinischen Bereich beschäftigt:
  • überwiegend als Medizinhistorikerin und Museumspädagogin im medizinhistorischen Museum der Kieler Uni,
  • im Produkt- und Qualitätsmanagement eines medizintechnischen Unternehmen,
  • und in einer Heilpraktkerschule.

Um meine Kenntnisse auch praktisch anzuwenden absolvierte ich weitere Ausbildungen:

Meine Wellnessausbildungen
  • Als Grundlage für die praktische Tätigkeit absolvierte ich 2010 eine Weiterbildung zur Massage - und Wellnesstherapeutin bei Terramedus.
  • Anfang 2011 wurde ich Ayurveda Practitioner WVA© an der Ayurveda-Akademie Hamburg.
  • Viele Jahre zuvor hatte ich mich bereits am Indologischen Institut etwas intensiver mit dem traditionellen Ayurveda befasst.
  • Seit Dezember 2011 darf ich mich Entspannungstrainerin nennen, sowie Seminarleiterin für Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation

Weitere Fortbildungen werden noch folgen, um Ihnen stets neues bieten zu können.

 

Was mir wichtig ist

 In der Museumsarbeit haben mir vor allem all die Sonderaktionen Spass gemacht, in denen ich mit Besuchern nach alten Rezepten Salben rührte, ihnen einen schönen erlebnisreichen Tag bereitete und zu gesundheitlichen Themen beraten konnte.
Nach all der Kopfarbeit besann ich mich und wollte genau diesen gesundheitsfördernden Bereich weiter ausbauen und direkt mit den Menschen arbeiten. Und was ist direkter als Massage?
Massagen ermöglichen es Körper und Seele Gutes zu tun, Stress abzubauen und neue Kraft zu schöpfen.
Zugleich kann ich Ihnen so mein Wissen zur Verfügung stellen und würde mich freuen, wenn ich damit Ihr Leben bereichere.

Aufgrund vielfältiger Fragen, was man sich unter einem Medizingeschichtsstudium so vorstellen kann, hier eine Auswahl der
Themen meines Studiums mit Bezug zu meiner jetzigen Arbeit:
  • Medizingeschichte: verschiedene Lebenskraft-Konzepte (Prana, Xi/Chi, Pneumatiker, Animismus, Vitalismus, Reformbewegung etc.), griechische Diätetik, Römisches Badewesen, Klostermedizin, Mittelalterliche Bader + Babiere, Magie und Alchemie (Renaissance, zB. Magia naturalis von G. Porta, Alchemie: Paracelsus, J.B. Helmont, Agrippa u.a.), Luft-und Wasserkuren im 19. Jh, diverse physikalische und naturheilkundliche Therapieansätze (Elektrotherapie/Wärme/Kälte/unspezifische Reizbehandlungen)
    und viele manchmal sonderbare Erfindungen der Laienheilkunde, zB. diverse Massagegeräte, magnetische Zahnhalsbänder, Phrenologie etc.
  • ergänzend dazu Studien zur aktuellen Medizin: Schwerpunkte in Physiologie, Anatomie, Pathologie, Orthopädie/Knochenchirurgie, Augenheilkunde, Psychiatrie, historisch relevante Krankheiten: Infektionen (TB, Pest, Lepra...), Ernährungsbedingte Erkrankungen, stigmatisierende Erkrankungen, Behinderungen, "Schönheitsfehler"
  • Magister-Nebenfach Psychologie: Schwerpunkte Sozialpsychologie, Wahrnehmungspsychologie und Umweltpsychologie
  • Magister-Nebenfach Ur- und Frühgeschichte: Schwerpunkte Sachquellen zu Kultischen Handlungen wie dem Schamanismus, Bestattungssitten etc, Ernährung bei verschiedenen Lebensformen, Paläopathologie (Krankheitszeichen an Skelettfunden incl. Nachweis therapeutischer Bemühungen)